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Adventures in der GameStar

Verfasst: 22.07.2006, 14:17
von Indiana
Erstaunlich, aber inzwischen scheint es sich bis zur Gamestar herumgesprochen zu haben, dass Adventures nicht tot sind. So gibt es auf der XXL-DVD die Vollversion von Black Mirror, im Heft einen Test zum Eulemberg Experiment (51%) nebst einer kleinen Information, warum Adventures immer so schlecht getestet werden. Außerdem je ein Preview zu Ank: Herz des Osiris und Geheimakte Tunguska. Noch dazu gibts auf der DVD Videos zu allen drei Spielen mit der Begründung, was beim Eulemberg Experiment die Wertung verhagelt.

Das soll jetzt keine Werbung sein, aber es ist erstaunlich, dass gerade die Gamestar jetzt so viel über Adventures schreibt. Mal sehen, ob es nur ein Ausrutscher war...

Verfasst: 22.07.2006, 14:19
von galador1
Original von Indiana
nebst einer kleinen Information, warum Adventures immer so schlecht getestet werden.
und warum?

Verfasst: 22.07.2006, 14:45
von Indiana
Ich tipp dann einfach mal ab:
Markus Schwerdtel in GameStar
"GameStar ist zu hart!" Das hören wir (zumindest sinngemäß) immer wieder von Adventure-Publishern und -Fans. Der Grund: Nur selten schafft es ein Adventure wie Dreamfall bei uns pber die 80er-Marke, oft landen Titel dieser Machart in unteren oder durchschnittlichen Wertungsbereichen. Bestes Beispiel in dieser Ausgabe: Das Eulemberg Experiment. Woran liegt dieser Wertungs-Tiefflug? Sind wir etwa wirklich zu hart? Hassen womöglich GameStar-Redakteure alle Adventures?

Maßstab: Monkey Island 3. Obige Frage ist natürlich Quatsch! Doch wie in anderen Genres auch vergleichen wir neue Titel mit den bisher besten Vertretern. Und das sind nach all den Jahren immer noch die Titel von LucasArts, allen voran Monkey Island 3. Holen Sie diese alten Kamellen mal raus, und ziehen Sie den Vergleich. Und, was macht mehr Spaß? Eben! Bleibt die Frage, ob wir uns dem gesunkenen "Qualitätsniveau" anpassen sollten. Wir sagen: Nein! Wenn neue Adventures höhere Wertungen bekommen wollen, müssen sie schlicht besser werden - über acht Jahre alte Titel machen vor, wie´s geht.


Dann noch die Aufforderung, die eigene Meinung an ihn zu Mailen.

Verfasst: 22.07.2006, 16:38
von Jasina
Ich kann mich mit dieser Form der Bewertung einfach nicht anfreunden. Entweder ich bewerte ein Spiel und da gibt es doch wenig Möglichkeiten. Entweder es macht Spaß, dann würde ich eine 1 oder 2 oder Sehr gut - gut oder halt mehr als 80% vergeben. Wenn es technische Macken hat dann entsprechend weniger eben 3 oder 4. Nicht zu empfehlen dann eine 5 oder 6.
Wenn ich jetzt aber den Vergleich mit in die Wertung bringe, dann verfälscht das doch die Wertung an sich.

Wie kann ich denn ein Syberia oder ein Dreamfall mit Monkey Island oder Indy 4 vergleichen? Da würde dann ein Spiel meinetwegen 80% bekommen, aber ich muss es noch an einem Spiel messen und da zieh ich dann nochmal 10% ab? Dann hat die Wertung doch einen ganz anderen Aussagewert und gibt mir eine Spielespaßwertung im Vergleich mit XYZ an... dämliches System in meinen Augen.

Da kann aus einer falschen Bewertung und einer so geschaffenen Referenz doch alles Durcheinander kommen. Wenn das Spiel 90% hat.. uh, dann dürfen wir dem aber nicht mehr als X% geben... da geht doch irgendwo die Objektivität verloren, oder?

Verfasst: 23.07.2006, 11:18
von galador1
kann ich auch nicht nachvollziehen. ein ankh kann man ja noch gut an einem monkey 3 messen/vergleichen, aber alles was nicht lustig ist und vor allem auch nicht sein will, kann man doch nicht daran messen. für die meisten spiele gibt es doch nichts vergleichbares von L.A.

Verfasst: 23.07.2006, 12:02
von Angua
Dem kann ich zustimmen. Das wäre das selbe als wenn man z.B. Brennen muss Salem mit Heiße Hüpfer vergleichen würde. Wenn sie schon einen Vergleich machen wollen, dass sollen sie es an einem Spiel messen, das in einer ähnlichen Art vorliegt.