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News - Gruseladventure Anna vorgestellt
Verfasst: 04.02.2012, 14:21
von Mikej
Schade das Foto-Adventures meist so eine unprofessionelle Ästhetik haben.
Verfasst: 04.02.2012, 15:33
von Indiana
Als jemand, der selbst nicht sonderlich gut zeichnen kann, finde die Idee hinter solchen Projekten zumindest sehr interessant. Besser gut fotografiert, als schlecht gezeichtet. Anacapri hatte ja auch sehr schöne Bilder, aber leider lief das Teil nie richtig auf meinem PC.
Noch lieber sind mir aber FMV-Spiele, aber das ist ne andere Geschichte.
Verfasst: 04.02.2012, 16:46
von Mikej
Stimmt, an der Idee ansich ist nichts auszusetzen. Nur sind die Fotos aus meiner Sicht bislang vom Prädikat "gut fotografiert" entfernt (allerdings liegt in diesem Falle eine Schwierigkeit wohl auch darin, dass die eine oder andere Türe im Schatten liegen und deshalb nur dann gut sichtbar sind, wenn das Gesamtbild etwas überbelichtet wird - was dann nicht so gut aussieht).
Re: News - 3D-Gruseladventure Anna vorgestellt
Verfasst: 04.02.2012, 18:04
von Minniestrone
Es gibt mittlerweile so viele technische Möglichkeiten auch mit einem schmalen Geldbeutel richtig gute Grafiken zu erstellen (Blender zum Beispiel), so dass die Optik von "Anna" jetzt schon langweilig und billig aussieht.
Tut mir irgendwie leid für die Entwickler, aber so geht das nicht.
Verfasst: 04.02.2012, 18:53
von Mikej
Blender macht auf mich einen vielseitigen Eindruck, aber jegliche 3D Software erfordert in der Regel einige Einarbeitungszeit, um ein gutes Level zu erreichen und ich schätze, so ein Zugang verkompliziert zudem das Spieldesign, was die Entwicklung ebenfalls verlangsamt und Zeit kostet - und gerade an Zeit happert es bei einigen Indie Unternehmen ja schätze - auch weil die Beteiligten oft andere Jobs haben. Der Zugang mit Fotos ist vermutlich die unkomplizierteste Variante, um schnell ein Spiel zu kreieren (abseits von AGS und co.).
Glaub in diesem Fall wärs aus Sicht der Entwickler sinnvoller (und einfacher), sich wenigstens oberflächlich mal mit Bildbearbeitungsprogrammen ala Photoshop auseinanderzusetzen und den einen oder anderen Effekt über die Bilder zu legen, um die Optik ein bisschen aufzupeppen...
Re:
Verfasst: 04.02.2012, 18:54
von Dolgsthrasir
Indiana hat geschrieben:Noch lieber sind mir aber FMV-Spiele, aber das ist ne andere Geschichte.
FMV
Bei Anna muss man abwarten. Viel Qualität kam aus Italien zuletzt ja nicht unbedingt.
Verfasst: 05.02.2012, 08:53
von knechtodawas
Ihr habt aber schon mitbekommen, dass es sich bei diesem Spiel NICHT um ein Foto-Adventure handelt und die Screenshots echte 3D-Grafik zeigen?
Re:
Verfasst: 05.02.2012, 13:38
von Minniestrone
Mikej hat geschrieben:Blender macht auf mich einen vielseitigen Eindruck, aber jegliche 3D Software erfordert in der Regel einige Einarbeitungszeit, um ein gutes Level zu erreichen und ich schätze, so ein Zugang verkompliziert zudem das Spieldesign, was die Entwicklung ebenfalls verlangsamt und Zeit kostet - und gerade an Zeit happert es bei einigen Indie Unternehmen ja schätze - auch weil die Beteiligten oft andere Jobs haben. Der Zugang mit Fotos ist vermutlich die unkomplizierteste Variante, um schnell ein Spiel zu kreieren (abseits von AGS und co.).
Glaub in diesem Fall wärs aus Sicht der Entwickler sinnvoller (und einfacher), sich wenigstens oberflächlich mal mit Bildbearbeitungsprogrammen ala Photoshop auseinanderzusetzen und den einen oder anderen Effekt über die Bilder zu legen, um die Optik ein bisschen aufzupeppen...
Ich denke, wenn sich schon ein Indie- Entwickler Gedanken machen muss, ob überhaupt genug Zeit ist, sollte man das lieber lassen. Blender ist sehr potent und leicht erlernbar mit einer großen Community an Entwicklern, die Anfängern gerne helfend zur Seite stehen. So oder so müssen gewisse Fähigkeiten erlernt werden, bevor man sich entschließt, ein Spiel zu entwickeln und es ist nicht schwierig, es von vorneherein richtig zu machen.